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Countdown Landtagswahl: Weniger Ungleichheiten

März 19

Am 27. März ist Landtagswahl im Saarland und die Parteien buhlen nun um eure Stimmen. Aber wofür stehen sie eigentlich? Wie politisch nachhaltig sind sie?
Um euch eine Wahlorientierung bieten zu können, haben wir allen Parteien, die sich zur Wahl stellen, einen Fragenkatalog zukommen lassen, der sich mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN befasst.
Allen Fragen und Antworten könnt ihr HIER nachlesen.

Tag 10 von 17 – SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Reiche werden immer reicher, arme werden immer ärmer. Durch Corona wurde diese Situation verschärft. Das Geld ist ungerecht verteilt.

→ Spricht sich Ihre Partei für einen höheren Spitzensteuersatz aus?

CDU: Nein. Die CDU Saar lehnt eine Erhöhung der derzeitigen Steuersätze ab.
SPD: Ja.
Als SPD sind wir der Meinung, dass die Besteuerung von Einkommen gerechter gestaltet werden muss. Aktuell sind gerade mittlere Einkommen zu stark belastet. Wir wollen die Steuern für die Mehrheit senken und im Gegenzug die oberen fünf Prozent stärker besteuern.
Linke: Ja.
Klares Ja. Dies ist eine uralte Forderung der Linken. Denn Armut ist eine Folge von grenzenlosem Reichtum und eine Schande für eine moderne und demokratische Gesellschaft wie die unsrige.
Grüne: Ja. Das ist im Bundeswahlprogramm so festgelegt. Ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro für Alleinstehende und 200.000 Euro für Paare soll eine neue Stufe mit einem Steuersatz von 45 Prozent eingeführt werden.
FDP: Nein.
Piraten: Ja.
Im Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021 haben wir uns für eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 65 % ab einem Einkommen von 1 Mio. Euro ausgesprochen.
Freie Wähler: Nein. Die Steuern und Sozialabgaben für Arbeitnehmer sind in Deutschland neben Belgien die höchsten der Welt. Diese Belastungen der Bürger müssen reduziert werden. Deutschland muss für produktive Arbeitnehmer interessant sein. Leistung und Arbeit müssen sich lohnen.
bunt.saar: Ja.
Humanisten: Ja. Wir fordern einen Spitzensteuersatz von 50% ab einem Jahreseinkommen von 1 Millionen €.
Gesundheitsforschung: Nein. (Begründung siehe Frage 1)
SGV: Nein. Alle Bemessungsgrenzen incl. dem Spitzensteuersatz sollten abgeschafft werden. Nur so ist eine Ungleichbehandlung zu vermeiden.
Volt: Ja. Volt setzt sich für einen höheren Spitzensteuersatz ein und um keine Vorteile für Einkommen aus Kapital gegenüber dem Einkommen aus Arbeit zu erzeugen, ist eine Erhöhung der Kapitalertragssteuer auf etwa 30% notwendig. Wir stehen für eine solidarische und transparente Steuerpolitik und da das Thema Steuern ein komplexes mit stark abhängigen Faktoren ist, könnt ihr gerne unser umfassendes Konzept im Bundestagswahlprogramm ab S.58 lesen.

 

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Details

Datum:
März 19
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